Oberste Lehrerin fordert nationale Pandemie-Bekämpfung

30. Dez. 2021 09:26, SDA

Dagmar Rösler, Präsidentin des Schweizer Lehrerverbands, fordert härtere Massnahmen.
Dagmar Rösler, Präsidentin des Schweizer Lehrerverbands, fordert härtere Massnahmen.
KEYSTONE

Am kommenden Montag beginnt die Schule. Angesichts der steigenden Corona-Zahlen zeigt sich Dagmar Rösler, Zentralpräsidentin des Dachverbandes der Lehrerinnen und Lehrer Schweiz, besorgt. Sie fordert Massnahmen.

Pandemie-Bekämpfung auf Bundesebene, eine nationale Corona-Testpflicht und landesweit einheitliche Regeln fürs Maskentragen: das fordert die oberste Lehrerin der Schweiz, Dagmar Rösler, einmal mehr – auch im Hinblick auf den Schulbeginn am kommenden Montag.

Diese Forderungen würden schon seit dem Beginn der Corona-Pandemie unter den Lehrpersonen diskutiert, sowohl in der Deutsch- wie auch in der Westschweiz, sagte die Zentralpräsidentin des Dachverbandes der Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH) am Donnerstag im Deutschschweizer Radio SRF.

Schulschliessungen nur «im allerletzten Fall»

Der Kampf gegen das Coronavirus wäre wirkungsvoller, wenn nicht jeder Kanton seine eigenen Massnahmen durchführte, sondern diese koordiniert würden, sagte Rösler. Auch die Diskussion um Fernunterricht sei noch im Gange. Schulschliessungen seien aber nur «im allerletzten Fall» ein Weg, da es sich gezeigt habe, dass viele Kinder zu Hause nicht genug Unterstützung bekommen.